Vorschulprogramm

Vorbereitung auf die Schule

Zahlen und Buchstaben spielen schon von Anfang an eine Rolle – z.B. beim täglichen Durchzählen, in Liedern und Spielen, beim Basteln und Malen.
Im Rahmen der Vorschularbeit werden von den Kindern im letzten Kindergartenjahr verschiedene Themen bearbeitet und kleinere Projekte durchgeführt. Die Kinder übernehmen nach und nach mehr Verantwortung im Tagesgeschehen. Das Präventionsprogramm „Faustlos“ fördert gezielt sozial-emotionale Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut.



 

Schulfähigkeiten von Kindern aus Waldkindergärten


Die oben genannten Aspekte des Waldlebens fördern viele der sozialen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten, die als Voraussetzung für die Schulfähigkeit gelten. Hierzu gibt es auch wissenschaftliche Untersuchungen. Peter Häfner befasst sich in seiner Doktorarbeit „Natur- und Waldkindergärten in Deutschland - eine Alternative zum Regelkindergarten in der vorschulischen Erziehung“ mit dem Vergleich der vorschulisches Erziehung von Regel- und Waldkindergärten. Im Ergebnis werden Kinder in Waldkindergärten in vielen Bereichen besser auf die Schule vorbereitet als im Regelkindergarten:


Kinder aus Waldkindergärten:

  • können dem Unterrichtgeschehen besser folgen und kommen mit Problemstellungen gut zu Recht
  • arbeiten besser im Unterricht mit
  • arbeiten konzentrierter, selbständiger und motivierter
  • können im Unterricht genauso gut „still sitzen“
  • zeigen im kognitiven Bereich besondere Stärken beim Lesen
  • zeichnen sich im musischen Bereich durch Phantasie und Kreativität aus
  • lösen Konflikte friedlicher, halten Regeln gut ein, sind gut in den Klassenverband integriert und zeigen ein höheres Maß an sozialer Kompetenz
  • arbeiten kooperativ mit andern Kindern zusammen

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